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Andreas Vrana

Trennungsschmerz – was kann man dagegen tun?

Mit Trennungsschmerz verbinden wir meistens das Ende einer Partnerschaft oder Ehe, den Verlust des Partners.

Doch werden wir während unseres Lebens immerwährend von Trennungsschmerz begleitet. Denn während unseres Lebens erleben wir in den unterschiedlichsten Lebenssituationen die verschiedenen Formen von Trennungsschmerz.

Einige Beispiele von Trennungsschmerz

Die Geburt – In der Schwangerschaft reift das Kind im Bauch in Geborgenheit und Schutz der Mutter heran. Dann bei der Geburt, von einem Augenblick zum anderen, ist das Baby körperlich allein auf sich gestellt. Es muss selbst atmen, essen, usw. Das ist ein große Herausforderung und auch mit einen Trennungsschmerz verbunden.

Der Verlust von geliebten Spielsachen oder Tiere – Kinder haben ein Lieblingsplüschtier oder eine Puppe, ohne die sie nicht einschlafen können. Fehlt es, erleidet das Kind einen Verlust und durchlebt einen Trennungsschmerz.

Adoleszenz – es ist der Übergang vom Kind sein zum Erwachsenen. Welchen Emotionen sind die Jugendlichen in dieser Zeit ausgesetzt. Die Hormone „spielen verrückt“. Das Verabschieden vom Kind und noch nicht Erwachsen sein. Das Lösen der Bindungen von den Eltern. Auf eigene Beine zu stehen und Verantwortung übernehmen. Die Zeugungsfähigkeit entwickelt sich. Diese Zeitspanne ist mit Trennungsschmerz verbunden.

Materielle Güter – wie oft leiden Erwachsene an Trennungsschmerz, wenn Gegenstände kaputt gehen oder verloren werden. Lieblingsgewand, Geschirr, Möbel, Auto, usw.

Der Verlust von… – Gesundheit, Job, Vitalität, Sexualität. Der Übergang, älter zu werden. All die angeführten Beispiele sind mit Trennungsschmerzen verbunden.

Der Tod eines geliebten Menschen – …

Und zu guter Letzt gibt es noch den kosmischen Trennungsschmerz – wenn die Seele wieder bereit ist, einen Körper zu beseelen, und ein Leben hier auf Erden und deren Entwicklungsaufgaben zu erleben. Wenn die Seele aus der Unendlichkeit der Universalseele, jenseits von Raum und Zeit, in die Endlichkeit und Begrenztheit des Körpers kommt. Tief in unserer Seele tragen wir diesen Trennungsschmerz in uns, und gleichzeitig auch die Sehnsucht, wieder in die Unendlichkeit und Freiheit zurückzukehren.

Wie kommt es zum Trennungsschmerz?
Die Basis liegt bei unserer inneren Einstellung, wie wir und identifizieren und dem Leben begegnen. All diese unbewussten Einstellungen geben wir den Kindern weiter.
Der heutige Zeitgeist ist auf den materiellen Wohlstand ausgerichtet. Verfügt der Mensch über materielle Güter, Ansehen in der Gesellschaft, so scheint es, dass er einen höheren „Stellenwert“ in der Gesellschaft hat. Erleidet der Mensch einen Verlust, löst das in ihm einen Trennungsschmerz aus.

Ein Grundprinzip des Lebens ist der Austausch. Der Mensch könnte nicht leben, wenn er keine Möglichkeit hätte, sich mit der Welt, die ihn umgibt, auszutauschen. Es sind uns unsere Sinnesorgane gegeben worden, um die Welt, die Natur, usw. zu erfahren und auszutauschen. So verhält es sich auch mit unserer Gefühls- und intellektuellen Welt. Durch unsere Gedanken, Worte, Gefühle und Handlungen weben wir ein Netz des Austauschs, dass unsere Basis unseres familiären und sozialen Lebens ist.
Alles beruht auf Geben und Nehmen, auf Austausch.
Wenn ein Mensch mehr nach seiner niederen Natur und deren Instinkten lebt, so will er immer mehr haben. Dadurch baut er immer stärkere Bindungen auf. Er „hängt“ an seinem Ansehen, seinen Gütern, seiner Frau/Mann, usw. Seine unbewusste Einstellung ist das Besitzdenken. Verliert er den „Besitz“, so erlebt er einen Trennungsschmerz.

Wie wird der Trennungsschmerz erlebt?
Der Trennungsschmerz ist meist mit trüben, schwermütigen Gedanken und unangenehme, schmerzliche Emotionen verbunden.
Um welche Emotionen handelt es sich?
  • Liebeskummer
  • verlassen sein
  • Wut und Trauer
  • Mangel an Selbstwert
  • usw.

Es sind Herzensgefühle. Es berührt unsere Gefühlswelt. 

Was können sie gegen den Trennungsschmerz tun?

Der Trennungsschmerz zu sich selbst - Betrachten wir zunächst unseren Alltag. Wir Menschen glauben, dass die Hektik, die Eile und die Dynamik das wahre Leben ist. Ausgesetzt den unterschiedlichsten Spannungen. Wir hetzen von einen Ort und Termin zum Anderen. Betreiben Geschäfte, hängen am Telefon, Handy und sozialen Netzwerken. Und so glaubt der Mensch, dass er aktiv und schöpferisch tätig ist. Unsere Kinder werden in Schul-, Wirtschafts- Sozialsysteme hineingepresst. Man raubt den Kindern im Kindesalter die Kreativität und Leichtigkeit.
Die Kinder als auch die Erwachsenen spüren oftmals gar nicht, wie sie sich dabei fühlen. Sie sind von ihrer inneren Gefühlswelt abgeschnitten. Man beraubt ihnen ihren Selbst – Wert.

Die Spiritualität und das wahre Schöpfertum beginnen in der Stille. Erst durch die Stille spürt der Mensch seine wahren Bedürfnisse. Er spürt und hört in seinen Körper und in sein Herz. Und erst wenn er seinen Herzensregungen und Wünschen nachgeht, sie lebendig macht, und zum Ausdruck bringt, findet er die Einheit zwischen Verstand und Herz.
In der Stille findet der Mensch seine Fülle an Qualitäten, seine Einmaligkeit. Er findet seine Eigenliebe und Selbstwert. So wird der Mensch sein Leben tiefer, bewusster und reichhaltiger gestalten.
Und der Trennungsschmerz wird sich auflösen

Der Trennungsschmerz in Bezug auf Ziel und Aufgabe des Lebens – zu diesem Themenbereich habe ich schon viel Wissenswertes im Block Depression geschrieben.

Der Trennungsschmerz in der Partnerschaft – wenn es zur Trennung kommt, schenken sie sich Zeit, um ihre Herzenskränkungen auszuheilen!!!
Flüchten, bzw. stürzen sie sich nicht gleich wieder in eine neue Beziehung. Denn sie wird wahrscheinlich zur nächsten Enttäuschung führen.

Einige Fragen für eine zukünftige glückliche Partnerschaft

  • Bin ich ehrlich zu mir? Denn Schönfärberei würde eine weitere Enttäuschung mit sich bringen.
  • Was sind meine Verhaltensweisen? Lebe ich unbewusst die Angst nicht zu genügen und zu entsprechen
  • Habe ich Angst vor Zurückweisung, Verlust, oder den Partner nicht zu genügen? Denn aus Angst entsteht die verheerende Emotion der Eifersucht. 
  • Vertraue ich oder ist tief in mir ein Zweifel?
  • Liebe und achte ich mich selbst? Oder gibt es Selbstkränkungen?
  • Passe ich mich aus Liebe an die Wünsche und Vorstellungen meines Partners an?
  • Welche Art von Beziehung suche ich – körperliche Nähe, geistigen Austausch, Spiritualität oder eine glückliche Mischung dieser drei?
  • Bin ich innerlich frei für eine Partnerschaft?
  • Liebe ich den Menschen? Oder füllt er nur die Leere in mir.
  • Was will ich geben?
  • Welchen Partner suche ich? ZB. Lebenspartner? Will ich ihn heiraten?
  • Was erwarte ich von meinen Partner? Mach dir eine Liste. Je klarer du dir darüber bist, was du erwartest, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du enttäuscht bist, bzw. dein Partner.
  • Bestehen noch Bindungen an dein Elternhaus, die eine Partnerschaft behindern?

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Das sind einige Grundsatzfragen, wo sie für sich selbstreflektieren und innere Klärung finden können. Um individuell auf ihre Lebenssituation eingehen und sie begleiten zu können, bedarf es eines persönlichen Gesprächs.

Hier können sie zwischen Online Coaching und einer persönlichen Beratung in der Praxis wählen. 

Tel: +43 (0)2745 24161 | Handy: +43 (0)676 435 56 96

Für Ihre körperliche Gesundheit und Ihr Seelenglück!